Monatsarchiv: August 2013

Neue Leber aus dem 3D-Drucker

S0694908_viewimageCIO.de berichtete jüngst von einer aktuellen McKinsey-Studie, die 12 zukunftsweisende Technologien ausweist.

Als Vision verfolgen darin manche Wissenschaftler die Idee, irgendwann menschliche Organe wie etwa eine neue Leber „bioprinten“ zu können. Menschliche Stammzellen wären dann sozusagen die Tinte.

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Reblog: Pillen senden SMS und Tweet wenn sie Nachschub brauchen

20130315-072455.jpgBei „engadget.com Germany“ habe ich mal wieder eine spannende Info gefunden.

Proteus ist scheinbar schon im Betatest mit einem Sensor, den man eingebettet in eine Tablette schluckt und der darüber wacht, ob man seine Pillen auch ordentlich genommen hat. Sollte man es vergessen haben, schickt die Pille einen Tweet (wie peinlich) oder eine SMS (besser), um einen daran zu erinnern, dass sie Nachschub braucht. Ganz so einfach ist das noch nicht, denn man muss dieses Pflaster (s.o.) tragen, damit man Verbindung zum kleinen Sensor bekommt, der einem in den Gedärmen rumschwimmt. Bei Lloyds gibt es jetzt erste Pillen dieser Art, die der passenden App ihren Namen, ihre Dosierung und sogar ihre genaue Herkunft verraten. Die App überwacht dann auch über das Pflaster, ob der gewünschte Effekt eintritt.

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Blog: Zukunft Gesundheitswesen

notebook_tastatur_20130228_1334837432Ich wurde jüngst von einem mir bis dahin unbekannten Blog kontaktiert. Das „Young Lions Gesundheitsparlament “ finde ich eine interessante Idee.

Seit März 2012 engagieren sich 80 junge Vordenker ehrenamtlich im Young Lions Gesundheitsparlament, das vom forschenden Arzneimittelhersteller Janssen initiiert wurde. Die Zusammensetzung des Parlaments ist interdisziplinär und spiegelt damit viele Einflussfaktoren auf unser Gesundheitssystem wider. Die Mitglieder stammen aus den Bereichen Medizin, Ökonomie, Public Health, Pflegewissenschaften, ebenso vertreten sind Juristen, Ingenieure und Kommunikationswissenschaftler. Das Ziel ist die Erarbeitung neuer, frischer Lösungsansätze für das deutsche Gesundheitswesen.

Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Fragen wie: Wie könnte das deutsche Gesundheitswesen in Zukunft aussehen? Welche aktuellen Probleme könnten wie angepackt werden? Welche Schwierigkeiten könnten sich in den Weg stellen? Welche neuen Perspektiven lassen sich finden?

Schaut doch mal vorbei…

 

Email-Verschlüsselung: Eine Postkarte mit Ihren Diagnosen darauf

2294144289_a54db90ac5_mNicht erst durch die Aktionen der NSA, sollte wir hin und wieder unser Kommunikationsverhalten reflektieren. Gerade wenn wir sensible Daten kommunizieren, ist die einfache Email ungeeignet. Der Email-Verkehr macht die Kommunikation zwar deutlich einfacher, er ist jedoch vergleichbar mit einer Postkarte, auf der Inhalt für jeden leicht lesbar ist. Solche Email können auf der Reise zum Empfänger belauscht und lesbar gemacht werden, ohne das es einer der Beteiligten merkt. Will man Patientendaten- und Informationen per Email versenden, sollte dies ausschließlich verschlüsselt erfolgen.  Oft wird dabei angenommen, dass die Verschlüsselung sehr aufwendig und kompliziert sei. Das mag in der Vergangenheit auch so gewesen sein. Weiterlesen

8 Millionen Entwickler gesucht

maus_und_tastatur_1_20120427_1287980033Das gute Entwickler nicht leicht zu finden sind, habe ich selbst schon erfahren dürfen. Doch diese Zahl hat mich zum staunen gebracht.

Laut einer aktuellen Studie von Evans Data, der »Worldwide Developer Population and Demographics Study«, wird die Zahl der Softwareentwickler in den kommenden sechs Jahren weltweit um über acht Millionen ansteigen. Anstelle von 18,2 Millionen Entwicklern heute sollen im Jahr 2019 dann 26,4 Millionen Menschen tagtäglich neue Software programmieren.

Man kann sich nun gut vorstellen, wie viel schwieriger es dabei noch ist, Entwickler mit Kenntnissen der regulativen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes zu finden…

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Real-Time-DNA-Analyse mit dem Smartphone

Die Entwicklungen der mobilen Gesundheitstechnologien nehmen so rasant zu, dass man fast täglich von ihnen berichten könnte.

Eine aktuelle Medlung finde ich sehr interessant. Die Firma Biomeme aus der Nähe von Philadelphia entwickelt derzeit ein System, mit dem per Smartphone eine vollständige DNA-Analyse in Echtzeit ohne Labor möglich wird. Das System enthält:

  • eine Dockingstation für die qPCR
  • eine App für die Anzeige des Verlaufs und der Analyseergebnisse
  • ein Test-Kit mit Beispielen für pathogene DNA-Veränderungen

Wenn dieses Produkt massentauglich vermarktet wird, müssen wir uns ganz neuen Herausforderungen zur Datensicherheit mit solchen hochsensiblen Informationen stellen. Schließlich beinhaltenet ein DNA-Test auch immer Informationen zu allen Blutsverwandten.

Zur Hersteller-Website…

Vollautomatischer Blutentnahme-Roboter

Es hört sich gruselig an, ist aber ernst gemeint! Die Firma Veebot baut derzeit einen gleichnamigen Roboter zur venösen Blutentnahmen. Dieser soll dann die Fehlerquote bei den Venenpunktionen senken.

Ich bin gespannt, wie die Firma den individuellen, anatomischen Besonderheiten der Patienten begegnet. Dafür erinnere ich mich noch zu gut an die Zeit, in der ich selber bei Patienten Blut entnehmen durfte.