Monatsarchiv: März 2013

Was ist Positive Patient Identification (PPID)?

20130315-072455.jpgPPID ist der Prozess der positiven Patientenidentifikation, mit dem Ziel die Patientensicherheit zu erhöhen. Sie ist immer dann relevant, wenn Daten, Informationen oder Objekte einem Patienten eindeutig zu geordnet werden sollen.

PPID wird von 8 Faktoren bzw. Anforderungen beeinflusst:

  1. Genauigkeit
  2. Suchmöglichkeit
  3. Zuverlässigkeit
  4. Patientensicherheit
  5. Datenschutz
  6. Patienten-ID-Funktionen
  7. einfache Anbindung
  8. Kosten

Dabei lässt sich die manuelle und automatische PPID unterscheiden.

Was treibt Capsule im PDMS?

maus_und_tastatur_1_20120427_1287980033Eine Hauptaufgabe eines PDMS ist es ja bekanntlich, Daten von medizinischen Geräten in die Dokumentation  zu übernehmen. Dafür benötigt das PDMS einen entsprechende Gerätetreiber, der die Daten der Medizingeräte abfragt und richtig ins PDMS überträgt. Dies wird auch als Medizingeräte-Konnektivität (MDC) bezeichnet und bedeutet die „Integration von Medizingeräten mit Informationssystemen„.

Wichtig ist deshalb schon bei der Beschaffung eines PDMS darauf zu achten, dass für die vorhandenen, datenfähigen Medizingeräte auch  de entsprechenden Treiber beim Anbieter vorhanden sind.

Und woher kommen diese Treiber ? Im Prinzip gibt es auf diese Frage mindestens 3 Antworten:

  1. Der PDMS-Anbieter entwickelt die Treiber (in Kooperation) mit dem Gerätehersteller selbst.
  2. Der Gerätehersteller entwickelt  (in Kooperation) die Treiber für ein PDMS.
  3. Es gibt Drittanbieter die Treiber entwickeln und als fertige Bibliotheken verkaufen.

Ein Drittanbieter solcher Bibliotheken ist die Konnektivitätssoftware „DataCaptor“ der Firma Capsule Technologie. Diese Software unterstützt mehr als 500 Gerätetypen und wurde nach FDA 510k als Gerät der Klasse II zugelassen und nachISO-13485 zertifiziert. Dies gibt nach meiner Meinung dem Betreiber eine zusätzliche Sicherheit im Betrieb eines solchen komplexen Systems. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass eine solche Konnektivitätssoftware nicht nur für ein Informationssystem (PDMS), sondern für jegliche Systeme mit Geräteanbindung eingesetzt werden kann.

Zweifel an der Kosteneffektivität von Telemonitoring

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Als ich gestern diese Schlagzeile im „Aerzteblatt.de“ las, war ich erst einmal überrascht. Scheint sie doch der allgemeinen Auffassung von Telemedizin entgegenzustehen.

Sieht man sich die Meldung genauer an, so ist zu lesen: „Allerdings beschränken sich die Wissenschaftler bei ihrer Untersuchung auf eine bestimmte Form telemedizinischer Überwachung: Das Erfassen von Vitalparametern zuhause und die Übertragung dieser Daten in ein Zentrum mit Ärzten und anderen Fachkräften.“

Die Studie ist ein Teil einer großen Studie zum Nutzen von Telemedizin in Großbritannien .

Warum die Forscher folgendes Fazit ziehen – „Der Nutzen der Patienten mit telemedizinischer Betreuung entspricht jenem der Patienten mit der herkömmlichen Versorgung, ist aber teurer“ – lesen Sie hier!

Verschlüsselte E-Mails zwischen Arzt und Patient

20130323-112001.jpgUnsere Nachbarn haben in der Schweiz das, wovon viele Akteure im deutschen Gesundheitswesen noch träumen – eine moderne eHealth-Plattform. Mit HIN (Health Info Net) ist eine sichere, datenschutzkonforme Kommunikation für alle Teilnehmer möglich.

„Die HIN (Health Info Net AG) wurde 1996 von der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, und weiteren Partnern gegründet. Sie ist bis heute in Ärztehand. Laut Angabe von HIN hat man aktuell rund 14.500 Abonnenten aus dem Gesundheitswesen. Weiterlesen

PDMS-Kurzprofil: PREDEC© VIEW – Firma Löser Medizintechnik GmbH

PDMS-Kurzprofil

Hersteller: Löser Medizintechnik GmbH

Produktname: PREDEC© VIEW

aktuellste Version: T 2.1.0

Medizinprodukt Klasse: IIa

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